Mitmachen Ehrensache - Rückblick!
Zum 2. Mal haben wir uns an diesem Aktionstag beteiligt, in diesem Jahr mit 53 Schülerinnen und Schülern. Das sind beinahe 20% - ein Einsatz für das Ehrenamt der sich sehen lassen kann! An dieser Stelle danken wir allen Firmen und Privatpersonen, die Arbeitsplätze für unsere Jugendlichen bereitgestellt haben. VIELEN DANK!

Eine Litfasssäule in der Aula informiert über Ausbildungsberufe unserer Partnerbetriebe.
Mitmachen Ehrensache am 4.12.09
Bereits zum 2. Mal werden die Schülerinnen und Schüler der Eduard-Mörike Schule am 4.12.2009 einen Tag für einen guten Zweck arbeiten gehen. Da die Schule den Tag im Rahmen eines Betriebspraktikums anerkennt, können somit alle ab 13 Jahren bis zu 7 Stunden einer Arbeit nachgehen. Das verdiente Geld (Stundenlohn mindestens 5 Euro) erhalten dabei aber nicht die Schülerinnen und Schüler selbst, sondern die Jugendlichen entscheiden nach der Aktion wofür sie den erwirtschafteten Betrag spenden wollen. Im letzten Schuljahr entschieden sich die Jungen und Mädchen für eine Spende von 500€ für eine Schule für Straßenkinder in Rumänien und 500€ für das Tierheim Bad Mergentheim.
Mitmachen Ehrensache trägt somit auf zweierlei Weise positive Elemente in den Schulalltag ein. Zum einen werden die Schüler dafür sensibilisiert für ärmere, schwächere Menschen und Lebewesen aktiven Einsatz zu zeigen. Zum anderen erhalten die Schülerinnen und Schüler an einem Tag einen Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld.
Die Schülerinnen und Schüler der Eduard-Mörike Schule hoffen, auch in diesem Jahr viele Arbeitsmöglichkeiten von Firmen und/oder Privatleuten zu bekommen. Sollten Sie einen Job anbieten wollen, melden Sie sich bitte bei der Schule.
Weitere Infos zu Mitmachen Ehrensache unter www. mitmachen-ehrensache.de
Berufsorientierung im InfoMobil der Metall-und Elektroindustrie
Anschauungsunterricht der besonderen Art wurde den Schülerinnen und Schülern der Klassen 8a und 8b der Eduard-Mörike Schule in der Woche vom 19.-23.10.09 geboten. Im Rahmen der Berufsorientierung (O.i.B.) informierten sich die Klassen zunächst beim Infotag Bau über Berufe der Bauindustrie. Wenige Tage später machte das InfoMobil der Metall- und Elektroindustrie Station in der Haupt- und Werkrealschule. Nach einführenden Worten durch Herrn Peggen und Herrn Turner gab es für die Schüler erste Hinweise zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Herr Pegggen wies sie insbesondere auf die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen wie z.B. Zuverlässigkeit und Eigeninitiative hin. Anschließend stellen die beiden Mitarbeiter den faszinierten Jugendlichen die hochtechnische Ausstattung des InfoMobils vor. Diese konnten nun an sechs Multimedia Terminals in Filmen, Texten und Grafiken Interessantes und Wissenswertes aus der Arbeitswelt der Metall- und Elektroindustrie erfahren. Mit großer Begeisterung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler besonders an der CNC-Maschine, mi t der sie ein Werkstück mit eingefrästem Klassennamen produzierten. Anhand einer computergesteuerten Fertigungsanlage bekamen sie einen Einblick in die berufliche Praxis und Hinweise auf regionale Ausbildungsbetriebe. Am Ende gab es noch zahlreiche Tipps und reichlich Informationsmaterial für die Schülerinnen und Schüler, die mit so viel Eifer und Interesse bei der Sache waren, dass sich so mancher durchaus vorstellen kann, seine Berufsausbildung in diesem Industriezwei zu beginnen. (Frau Roth)

Gemeinsam Schüler fit für den Beruf machen
Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung zu unterstützen durch verschiedenartige Kontakte mit der realen Berufswelt, dieses Ziel haben sich die Eduard-Mörike Schule und verschiedene Firmen gesetzt, die nun eine gemeinsame Kooperation eingegangen sind.
Mit der Weiterentwicklung der Hauptschule ging einher, dass die Eduard-Mörike Schule ein Konzept zur Förderung von Schülern im Werkrealschulzug und zur Unterstützung von Schülern im Praxiszug entwickelte. Ab dem Schuljahr 2009/2010 wird nun neben dem Werkrealschulzug, welcher den Zusatzunterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch beinhaltet und bei guten Noten den Besuch der 10. Klasse ermöglicht, erstmalig der Praxiszug eingeführt.
Im Praxiszug erhalten Schüler neben umfangreichem Förderunterricht in den Hauptfächern die Möglichkeit durch längere Berufspraktikumszeiten vertiefte Berufsinformationen und –einblicke zu bekommen. In Absprache mit örtlichen Betrieben entschied die Eduard-Mörike Schule, ein zweites Blockpraktikum von 2 Wochen anstatt von Tagespraktika festzulegen. Neben diesen erweiterten Praktika soll die Berufsorientierung durch die enge Kooperation mit den Betrieben Bembe, Palux, Lidl, Wildpark, Müller-Martini und Würth durch andere Aspekte wie Betriebsbesichtigungen, Kontakten mit Auszubildenden, Berufsvorstellungen oder die Unterstützung durch Personalmitarbeiter bei den Bewerbungen und bei Vorstellungsgesprächen ergänzt werden, so dass die Schülerinnen und Schüler ein möglichst realistisches Bild von verschiedenen Berufen und deren Anforderungen bekommen. Die Betriebe ihrerseits erhoffen sich durch den engeren Kontakt mögliche Auszubildenden schon im Vorfeld genauer kennenzulernen um so eine gute Wahl treffen zu können.
Die Bereitschaft der Betriebe eine enge Kooperation mit der Schule einzugehen wurde nun in einem Starttreffen manifestiert, bei welchem auch Frau Hagen von der IHK Heilbronn, die die Schule bei der Suche nach Kooperationspartnern tatkräftig unterstützt hat, anwesend war. Als erstes Zeugnis der neuen Zusammenarbeit wurde eine Litfasssäule im Eingangsbereich der Schule gestaltet, auf welcher jeder Kooperationsbetrieb die Möglichkeit hat sich und die dort möglichen Ausbildungsberufe darzustellen. Die Schule und die Betriebe hoffen auf rege Kontakte in der Zukunft, so dass die Schülerinnen und Schüler möglichst vielfältig davon für ihre Zukunft profitieren.
Nicole Kurz