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Ab 2010/11

Mitmachen Ehrensache am Freitag 3.12.10

Bereits zum 3. Mal waren die Schülerinnen und Schüler der Eduard-Mörike-Schule am 3.12.2010 einen Tag für einen guten Zweck arbeiten. Vor allem Schüler der 7. Klassen waren sehr engagiert dabei. Insgesamt waren 70 Schülerinnen und Schüler aktiv, das sind mehr als 26% unserer Schüler (6% mehr als im Vorjahr)!

Wir bedanken uns bei allen Arbeitgebern, die unseren Schülern die Möglichkeit gegeben haben, sich bei Mitmachen Ehrensach zu beteiligen. DANKE!

Mitmachen Ehrensache trägt somit auf zweierlei Weise positive Elemente in den Schulalltag ein. Zum einen werden die Schüler dafür sensibilisiert für ärmere, schwächere Menschen und Lebewesen aktiven Einsatz zu zeigen. Zum anderen erhalten die Schülerinnen und Schüler an einem Tag einen Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld.

Weitere Infos zu Mitmachen Ehrensache unter www. mitmachen-ehrensache.de

Fischer machen Schule

Die Klassen 5a und 5b an der Tauber in Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein Bad Mergentheim. Herzlichen Dank an Herr Dierolf und Herr Kenk.

 
 

 

 

 

 Nach einer Einführung in die Aufgaben der Angler und des Fischereivereins durch Herr Dierolf und Herr Kenk, konnten die Klassen 5a und 5b nacheinander auf die Jagd nach Kleinstlebewesen in der Tauber gehen.  Anschließend wurden die Tierchen genauer unter die Lupe genommen.
 

Kinderlaufen für Kinder

Die Klassen 5 bis 7 erreichten eine stattliche Anzahl an Runden für die Aktion Kinder laufen für Kinder.

Bundesjugendspiele voller Erfolg!!! 

 Am Freitag, 10. Juni, konnten wir im zweiten Anlauf unsere Bundesjugendspiele starten und drehten bei angenehmen Temperaturen unsere Runden. Herzlichen Dank an die Organisatoren Frau Rausch und Herr Markel, sowie an alle Sportlehrer und alle Helfer.

 

 

 

 

 Besuch auf dem Jakobshofin Markelsheim

(von Tina Vlasic, Kl. 5)

Am 18.05.11 war es soweit, die Klassen 5a und 5b besuchten zusammen einen Bauernhof in Markelsheim, der übrigens 7 km entfernt war. Wir liefen etwa um 8 Uhr los. Einige Schüler machten beim Aufstieg zum Spessartblick schon fast schlapp. Deshalb machten wir dort eine kleine Pause. Als wir endlich an unserem Zielort, dem Bauernhof, ankamen, waren relativ viele der Schüler sehr erschöpft. Dennoch gaben wir uns einen Ruck denn wir kamen natürlich her um etwas über die Landwirtschaft zu erfahren.

Herr Lehr und seine Frau, die Besitzer des Jakobshofes, begrüßten uns sehr fröhlich und freundlich. Sie zeigten uns den Stall mit den Kühen. Wir setzten uns in der Scheune gemütlich auf die Heuballen und Herr Lehr informierte uns ausführlich über seinen Bauernhof. 

Anschließend durften wir ihm Fragen stellen, was wir auch ausgiebig taten. z.B. Wie viele Kühe haben sie? ( 50 ) Wie viel kostet eine Kuh? ( ca. 1000 Euro ) Wie lange gibt es den Bauernhof schon? ( ungefähr 400 Jahre ) usw.

Dann kann sozusagen der Showdown für Frau Lehr. Sie hatte Kuchen gebacken, Milch, Cornflakes und auch selbstgemachten Landjoghurt bereitgestellt. Wir alle genossen ausgiebig dieses köstlichen Essen und Trinken.

Wir lernten sogar Familie Lehrs Hund Ben kennen. Wir durften auch die Kälber sehen, die sich vor unserem Ansturm zunächst schüchtern in die Ecke verkrochen.

Nach dem wir uns umgeschaut hatten und der Kuchen leer war, gingen wir mit Herrn Lehr zu seiner Maschinenhalle. Dort gab es den großen Mähdrescher, Traktoren und schätzungsweise 20 weitere Maschinen zu bestaunen. Herr Lehr informierte uns natürlich auch darüber, wozu er sie alle braucht.

Am Ende dieses interessanten Besuch bedankten wir uns herzlich bei Familie Lehr. 

Als wir schon über den langen Rückweg stöhnen wollten, hatte Herr Lehr noch eine tolle Überraschung parat. Er fuhr uns mit dem Traktor wieder zurück, natürlich mit einem Anhänger. Wir stiegen also auf, und schon ging los. Es war einfach nur toll. Es war das erstes Mal, dass ich überhaupt mit so was fuhr. Und hoffentlich nicht das letzte. In der Nähe des Spessartblickes stiegen wir aus. Wir waren traurig, dass es vorbei war mit der Fahrt. Wir bedankten bei Herr Lehr nochmals herzlich für den schönen Tag.

„Hurra, wir dürfen in die Bücherei!“

 

Es ist bekannt, dass Leser nicht vom Himmel fallen und dass wir - Eltern und Lehrer - Einiges für die Leseerziehung unserer Kinder tun müssen, damit das Buch als Anreiz neben den elektronischen Medien bestehen kann. Die Intensität des individuellen Leseverhaltens wird von vielen Einflussfaktoren bestimmt. Untersuchungen belegen immer wieder, dass das Vorbild der lesenden Eltern das Leseverhalten von Kindern wesentlich prägt. Darüber hinaus spielen natürlich auch außerfamiliäre Institutionen bei der Leseentwicklung eine wichtige Rolle, z.B. Büchereibesuche, welche die natürliche Neugier des Kindes am Buch und dessen Inhalt anregen.

Um den Spaß am Lesen zu wecken, hat sich die Klasse 5a die Begegnung mit dem Buch am außerschulischen Lernort „Stadtbücherei“ zum Thema gemacht. Am Donnerstag, den 05.05.2011 sind die Schüler gemeinsam mit ihren Deutschlehrerinnen Frau Riegel und Frau Hellmuth in die Stadtbücherei Bad Mergentheim gegangen, um Bekanntschaft mit vielen Büchern zu machen und neue Leseerfahrungen zu sammeln. Die intrinsische Motivation, ein unbekanntes Buch durchzublättern, genauer anzuschauen und darin zu lesen, war bei den Schülern extrem hoch. Der äußere Rahmen, sich in einer Bücherei in einer angenehmen Leseatmosphäre zu befinden, förderte die Lesefreude zusätzlich. Die Bücherei bot den Kinder dabei viele Rückzugsmöglichkeiten: einige lasen an Tischen, andere machten es sich mit ihrem Buch in einer Ecke gemütlich.

Alle Schüler der 5a besitzen nun einen eigenen Leseausweis. Die Kinder können ab sofort selbstständig in Ihrer Freizeit die Bücherei besuchen und sich dort Lesestoff ausleihen. Entgegen ihrer Erwartung hatte die 5a enorm viel Spaß an dem Nachmittag in der Bücherei. Beim nächsten Besuch heißt es nicht mehr: „ Oh nein, wir müssen in die Bücherei!“ Die Kinder werden sich vielmehr freuen und sagen: „Hurra, wir dürfen in die Bücherei!“                                                   Nicole Hellmuth

 

Kükenprojekt in Klasse 5

Tiere in der Schule sind ungewöhnlich. Dass die Tiere sogar in der Schule geboren werden oder besser gesagt regelrecht „aus dem Ei schlüpfen“ ist noch ungewöhnlicher. Wie kam es dazu? Über drei Wochen fand ein besonderes Projekt in den Klassen 5a und 5b statt.

21 Tage lang wurden mehrere Bruteier von den Schülerinnen und Schülern gehegt und gepflegt. Täglich wurde gewendet, gelüftet und Wasser nachgefüllt bis die ersten Küken schlupften. Die Aufregung war groß als kurz vor Ostern die ersten Küken schlüpften. „Die sind ja so süß!“

 Eingeführt wurde dieses besondere Ereignis durch einen Besuch von Herr Kenk, der einen Brutapparat und Bruteier zur Verfügung stellte. Zusammen mit dem Hahn Fritzchen stellt er den zwei Klassen den Werdegang vom Ei zum Küken dar. Dass die Kinder den Hahn auch streicheln durften, war für viele etwas Außergewöhnliches. Herr Kenk kam nach zehn Tagen nochmals, um die Entwicklung des Kükens im Ei genauer zu veranschaulichen. Hier war reges Interesse bei den Kindern und jeder wollte zuerst dran sein, um zu sehen wie die Eier durchleuchtet werden. Verschiedene Versuche rund ums Ei rundeten das Projekt ab. Doch absoluter Höhepunkt war sicher die Beobachtungsstunde, bei der die Schülerinnen und Schüler darauf gewartet haben bis eines der Küken schlüpft. Diese wurde Pautschi genannt und bekam ein Geburtstagliedchen.

Nach wenigen Tagen schon hieß es Abschied nehmen von den Küken. Alle waren sich einig, dass dies ein besonderes Erlebnis war.

 

Naturoase erneuert

 

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Natur- und Technikunterricht (NuT) an der Eduard- Mörike Werkrealschule erneuerten und verbesserten Schüler der Klassen 8 die bereits vorhandene Naturoase. Zuerst wurden die Unterschlüpfe für Kleintiere, wie zum Beispiel ein Wildbienenhotel oder eine Trockensteinmauer für Reptilien erneuert. Zusätzlich bauten die Schüler einen Zuweg zur Naturoase. Dieser ist mit Pflastersteinen gesäumt, mit Thermoflies ausgelegt und mit Kies aufgefüllt worden. Zuletzt wurde noch eine Informationstafel angebracht. Hier können Interessierte später erfahren, für welche Tiere die einzelnen Unterschlüpfe gut sind.

Fast alle Informationen und Auskünfte erhielten die Schüler von Herrn Schäfer, der als Landschaftsgärtner bei der Stadt Bad Mergentheim für die Grünanlagen zuständig ist. Herr Schäfer stand den Schülern mit Rat und Tat zur Seite, beim Bau des Zuweges und auch beim Pflanzen des Sommerflieders Mitte März. (Markel)

Leider wurde kurz nach Fertigstellung der Naturoase Einiges durch mutwilligen Vandalismus übers Wochenende zerstört. Unter anderem wurden die Sommerfliederbüsche entwendet und Unterschlüpfe aus Tontöpfen zerschlagen. Die Polizei wurde eingeschalten.

 

 

Gesundheitsbildung mit Sebastian Kneipp

Gesundheit ist kein Unterrichtsfach in Schulen und doch unendlich wichtig. Die EBA „Kraut und Rüben“ beschäftigt sich u.a. mit dem Thema der Gesundheitsbildung. So auch am Donnerstag, den 07.04.2011. An diesem sonnigen Nachmittag waren Schülerinnen der 6. Klasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin im Park walken und joggen und anschließend im öffentlichen Kneippbecken des Kurparks Wasser treten. Zuerst erschrocken über das kalte Wasser, hatten die Schülerinnen nach und nach sichtlich Spaß im erfrischenden Nass (siehe Fotos). Im Storchengang schritten die Mädchen reihum im Becken umher und waren anschließend sehr erstaunt darüber, wie gut man sich nach einem Kneippgang fühlt.

Nicole Hellmuth

Eduard-Mörike-Werkrealschule / Spende von 1000 Euro geht an die Opfer in Japan

  1489€ bei Mitmachen Ehrensache erarbeitet

Scheckübergabe: 1000€ gehen an die Japanhilfe der Stadt Bad Mergentheim. Den Scheck nahmen OB Dr. Barth und Hr Dörner vom Partnerschaftskomitee dankbar entgegen.  489€ gehen an den Förderverein der Eduard-Mörike-Schule, worüber sich die Vereinsvorsitzene Frau Egner-Weber sehr freute.

 

Schüler arbeiteten für guten Zweck

BAD MERGENTHEIM. Mitmachen war für 68 Schüler der siebten bis neunten Klassen der Eduard-Mörike-Werkrealschule in Bad Mergentheim wieder Ehrensache. Die Jugendlichen haben bereits zum dritten Mal am Aktionstag zum „Tag des Ehrenamtes“ teilgenommen und einen Tag in verschiedenen Unternehmen oder Geschäften gearbeitet. Für einen guten Zweck spenden sie jetzt ihren dabei verdienten Lohn. Insgesamt kamen 1.489 Euro zusammen, die zwischen zwei Projekten aufgeteilt werden sollen.

Die Schüler, die der Eduard-Mörike-Werkrealschule haben nun entschieden, dass zum einen der Förderverein der Werkrealschule einen Betrag von 489 Euro erhalten soll. Den symbolischen Scheck nahm die Vorsitzende des Fördervereins, Traudel Egner-Weber, in Empfang. Mit dem Geld unterstützt der Förderverein regelmäßig Aktionen wie Klassenfahrten oder Autorenlesungen. Zuletzt konnte durch diese finanzielle Unterstützung eine Café-Ecke im Aufenthaltsraum eingerichtet werden.

Der Löwenanteil des erarbeiteten Geldes in Höhe von 1000 Euro soll, so der mehrheitliche Wunsch der Schüler, an die Japanhilfe gehen. Durch eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Fuefuki ist Bad Mergentheim seit 1988 eng mit Japan verbunden. „Auch, wenn Fuefuki selbst nur geringe Schäden hat und von der Katastrophe nicht direkt betroffen ist, machen sich die Menschen dort natürlich Sorgen,“ erklärt Ulrich Dörner, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees. Bereits vor einigen Woche hatte daher Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth gemeinsam mit der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde einen Spendenaufruf initiiert, um in Japan zu helfen. Dabei schloss sich die Stadt Bad Mergentheim der Sammelaktion Fuefukis an, die Spenden für die Opfer und Flüchtlinge im Katastrophengebiet Sendai, wo der Tsunami am stärksten war und die größten Schäden hinterlassen hat, sammelt. Oberbürgermeister Dr. Barth dankte den Schülern für ihr Engagement und ihre große Spendenbereitschaft: „Wer für Japan spendet, kann sicher sein, dass das Geld ankommt und wirklich den Opfern zugute kommt.“ Auch Ulrich Dörner lobte die Schüler für ihr soziales Engagement und berichtete aus Sicht eines Arbeitgebers am Tag des Ehrenamtes von der großen Motivation und dem Eifer der Jugendlichen.(Stadt Bad MGH)

 Smepper für die Eduard-Mörike-Schule ausgebildet

      4 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen unserer Schule wurden in 40 Stunden zu Schülermedienmentoren im Kreismedienzentrum Main-Tauber-Kreis in Distelhausen von Martina Häfner ausgebildet. Ziel der Ausbildung ist es, die Jugendlichen dazu befähigen selbstständig Erweiterte Bildungsangebote im Bereich Medien für Schüler anzubieten. In ihrer Ausbildung lernten die 4 zum einen den praktischen Umgang mit verschiedenen Programmen z.B. zur Tonbearbeitung, zur Erstellung von Trickfilmen, zum anderen aber auch welche Gefahren im Internet lauern und wie man diesen begegnen kann.  Zum Abschluss erhielten die SMEPPER (SchülerMedienMentorenProgramm) ihre Urkunden von Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, der als Initiator des Kinder-Medien-Landes Baden-Württemberg gekommen war. 

Unsere SMEPPER sind: Jan Stöhr, Marco Hartmann (8a), Ruaida Fares, Sabrina Ribel (8b) - auf dem Foto neben Minister Prof. Dr. Reinhart und dem Vertreter der Landesmedienstelle (letzte Reihe 2. und 3. von rechts).

Unser neues Schullogo! Entworfen von Hanna Braun (ehemals Kl.9)

 

 

Brandlöschübung mit der Feuerwehr Bad Mergentheim im MNT-Unterricht 

 

Wie entstehen Brände? Welche brennbaren Stoffe gibt es? Wie können wir Brände effektiv löschen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich die 7a im MNT Unterricht bei Frau Floeder. Jetzt kam Herr Peter Achatz mit seinem Kollegen Herr Beyer an die Schule um im Pausenhof diesen Fragen auch in der Praxis nachzugehen. Die beiden Feuerwehrmänner hatten einen Übungsbrand vorbereitet an welchem die Schüler den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher üben konnten. Alle Schülerinnen und Schüler überwanden ihre Hemmungen und löschten dann nach Anleitung gekonnt den Brand. Da der richtige Umgang mit dem Feuerlöscher im Notfall lebensrettend sein kann, war diese Übung auch für das spätere Leben der Jugendlichen sehr hilfreich.

Einen Fettbrand löschen ist jedoch noch einmal ein ganz anderes Thema, bei welchem unüberlegtes Löschen mit Wasser zu einer großen Gefahr für den Löschenden werden kann. Aus einem Tropfen Wasser entstehen 1700 Tropfen Wasserdampf, welche die Oberfläche des brennenden Fetts wahnsinnig vergrößern und so den Brand rasch unkontrollierbar machen. Auch dies wurde den 7.Klässlern eindrucksvoll demonstriert.

Nach der Praxis nahm sich Herr Achatz Zeit vorbereitete Fragen der Schüler zu Einsätzen der Bad Mergentheimer Feuerwehr, der Ausbildung zum Feuerwehrmann, zu verschiedenen Bränden und Löschmitteln und zu Gefahren, die im Haushalt lauern zu beantworten.

Die 7a bedankt sich bei der Feuerwehr Bad Mergentheim für ihr Engagement an unserer Schule! (Fl)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Präventionstheater „Wilde Bühne“

Bad Mergentheim – Am 25. Februar nahmen ca.100 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Eduard-Mörike-Schule sowie der 7. und 8. Klasse der Lorenz-Fries-Schule an einer Aufführung des Präventionstheaters „Wilde Bühne“ Stuttgart teil.

 Ziel des „Mitmachtheaters“ ist es, Kinder und Jugendliche zum Thema Gewalt und Drogen mit Hilfe des Theaters in starken Bildern anzusprechen, neue Perspektiven zu entwickeln und mit den Teilnehmern positive Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen zu erarbeiten. Bei den Schauspielern handelt es sich um ehemalige Drogenabhängige, die eine erfolgreiche Therapie hinter sich gebracht haben und sich bereits seit 10 Jahren im Sucht- und Gewaltpräventionsbereich engagieren. Hierdurch wirkte das Stück sehr authentisch. Moderiert wurde die Aufführung durch den Theaterpädagogen Rüdiger Erk.

 Es wurden verschiedene Konfliktsituationen aus den Bereichen Drogenkonsum und Gewalt dargestellt. Begeistert und engagiert machten die Jugendlichen von der Möglichkeit Gebrauch, eigene Handlungsvorschläge zum Umgang mit Drogen und Gewalt einzubringen und szenisch umzusetzen. Der Applaus zeigte deutlich, dass die Schüler und Schülerinnen sich von den Themen und der Umsetzung angesprochen fühlten.

Am Ende der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, den Schauspielern Fragen zu stellen. Finanziert wurde das Theater durch die beiden Fördervereine der Schulen, einem Eigenanteil der Schülerinnen und Schüler sowie eine Förderung durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg.

In Vorbereitung auf die Veranstaltung wurden in den Klassen Vorträge zum Thema Rauschgift durch Kriminaloberkomissar Marcus Fessner von der Polizeidirektion Tauberbischofsheim abgehalten. Eine Nachbereitung erfolgt durch die jeweiligen Klassenlehrer.

Julian Press in der Eduard-Mörike-Schule 

Schullektüre muss nicht langweilig sein, schon gar nicht, wenn man ganz persönlich mit dem Autor über sein Buch sprechen kann. Am Freitag, den 04.03.2011, hatten die beiden 5. Jahrgangsstufen der Eduard-Mörike-Schule sowie Schüler der Förderschule die Gelegenheit, den bekannten Kinderbuchautor Julian Press kennen zu lernen.

 Vor der Lesung, die im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche von der Stadtbücherei Bad Mergentheim organisiert wurde, waren ausgewählte Werke des beliebten Autors Thema des Deutsch-Unterrichts der 5. Klassen. Bei der interaktiven Autorenlesung „Finde den Täter“ waren alle kleinen Spürnasen gefragt. Im vollbesetzten Musiksaal der Eduard-Mörike-Schule verfolgten die Schülerdetektive die Worte des beliebten Kinderbuchautors. Die Aufgabe der Schüler war es, als Superschnüffler mit Hilfe der ausgeteilten Wimmelbilder (Suchbilder) auf Spurensuche zu gehen. Hierzu waren aufmerksames Zuhören, geschicktes Kombinieren, scharfe Augen und Spürsinn gefragt, während Julian Press aus seinen spannenden Detektivgeschichten vorlas. Engagiert lösten die jungen Ermittler gemeinsam mit dem Autor und dessen „Lakritzbande“ auch sehr knifflige Fälle.
Im Anschluss an die Lesung hatten alle Schüler Gelegenheit, den Autor mit Fragen regelrecht zu löchern. Ob er gerne Autor sei und ob es schwer wäre, ein Buch zu schreiben oder wie er auf die Namen und die Geschichten komme, wollten einige der Schüler wissen. Einige interessierte Kinder nutzten auchnoch die Chance, sich ihr persönliches Autogramm bei Julian Press abzuholen.

Diese Lesung erwies sich als voller Erfolg, denn der Autorenbesuch löste wahre Begeisterungsstürme in der Schülerschaft aus. Ein Mädchen berichtete, dass dieser Vormittag viel schöner als Unterricht gewesen sei.   Nicole Hellmuth

Impressionen vom 29.10.2010: MARS bei uns an der Schule

Im Nachhinein haben wir erfahren, dass unsere Schule 250€ als 3. Schulpreis gewonnen hat. Wir freuen uns und werden das Geld für den Musikunterricht einsetzen!

Beim Abschlusskonzert

Bei der Probe mit der Schulband

Beim Workshop im Musiksaal

 Weitere Momente mit Mars...

 

 

 

 

 

 

 

MARS Schul-Tour 2010“ macht Station in der Eduard-Mörike-Schule

Vor der Karriere heißt es üben

Prominenter Besuch an der Eduard-Mörike-Schule in Bad Mergentheim: Der bekannte Musiker und ehemalige RTL-Soapstar („Unter Uns“), Mars – mit bürgerlichen Namen Marcel Richard Saibert – gastierte während seiner Schul-Tour „Be Educated – Be Cool“ auf seiner einzigen Station in Baden-Württemberg an der Schule im Weberdorf.

Mit der „Mars Schul-Tour 2010“ möchte der Sänger Schülern seine Erfahrungswerte im Showbusiness erzählen und den Schulen die Möglichkeit der vertieften Musikerziehung bieten.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Nicole Floeder drückte der Ex-Soapstar und Sänger, der sich trotz seines hohen Popularitätsgrades als sympathisch, bodenständig, und bescheiden zeigte, sprichwörtlich die Schulbank. Er ließ sich von Schülern erklären, wer Mörike gewesen sei und eine Kostprobe des Dichters aufsagen.

Zudem ließ sich Mars von einigen Schülern musikalische Kostproben servieren und begeisterte selber mit einer kurzen Gesangseinlage.

In einem anschließenden Workshop, bei dem er von den Schülern vorbereitete Fragen beantwortete, vermittelte Mars den Schülern, dass sich Bildung, Coolness und Starsein nicht gegenseitig ausschließen.

„Wie seht ihr eure Zukunft? Wer hat Träume?“ fragte er in die Runde und einige Schüler beantwortet diese Fragen eifrig.

„Ich wollte schon immer Musik machen und bin selber nicht sonderlich gerne zur Schule gegangen“, räumte der aus Düsseldorf stammende 33-Jährige ein. Heute bedauere er dies etwas, denn mit der Zeit habe er den Stellenwert von Bildung begriffen.

„Wenn ihr einen Traum habt, verfolgt diesen nicht halbherzig, sondern richtig und auch mit Ausbildung“, lautete deshalb sein Ratschlag an die Schüler. Er selbst habe neben seiner Karriere als Musiker und Schauspieler für die RTL-Soap „Unter uns“ sowie dem Modeln ein künstlerisch orientiertes Gymnasium besucht, wo er im Chor und der Big Band gesungen habe. Anschließend studierte er Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Zur Musik sei er im Wesentlichen durch die Unterstützung seiner Mutter gekommen, die ihn zum Gesangsunterricht geschickt habe, nachdem er mit 13 Jahren zu singen begonnen habe.

Dem Trend, so genannte Stars durch „Casting-Shows“ wie „DSDS“ zu „pushen“, erteilte Mars eine klare Absage. Deren mediale Wirkung vermittle jungen Menschen den Eindruck, dass im Grunde jeder ein Star werden könne.

Er habe jedoch bei Kollegen miterleben können, wie kurzfristig und vergänglich diese Art von Ruhm sei. „Üben, üben, üben“ – diese Devise gelte in der Musikbranche ebenso wie auch in anderen Berufen.

„Jetzt fängt der Ernst des Lebens an“, meinte Mars schließlich zu Beginn des fast einstündigen Proben-Workshops mit der vierköpfigen Schulband. Innerhalb von kurzer Zeit vermittelte er nicht nur künstlerische Ratschläge, gab auch als Motivationstrainer eine gute Figur ab.

„Wichtig ist der Spaß, den ihr vermittelt – deshalb möglichst immer lachen, gute Laune zeigen und in Bewegung bleiben“, forderte der Sänger die Mädchen des Backgroundchores sowie die Musiker auf, als er mit ihnen seinen neuen Solotitel „Be a Star“ einstudierte.

Auch einige Choreografien probte er mit den Schülern, um sie mit seinem Begleitpianisten Peter Reckord auf einen gemeinsamen Auftritt in der Schulaula vorzubereiten.

Dieser musikalische Auftritt vor der gesamten Schüler- und Lehrerschaft sowie Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth als Ehrengast rundete den Besuch des Stars ab. Zum Auftakt begeisterte Mars mit dem zuvor einstudierten Lied „Be a Star“ – einem Song aus seiner demnächst erscheinenden zweiten Solo-CD.

Anschließend gab der Sänger ein Konzert mit einer Auswahl weiterer Lieder seines neuen Albums.

Wie nahbar und bescheiden Mars geblieben war, zeigte sich auch im Anschluss an seinen Auftritt, als der TV- und Musik-Star seinen Fans geduldig Autogramme gab und für Fotos zur Verfügung stand. (Peter D. Wagner)

 

 

5a bei der Kinderuni in Bad Mergentheim

Am 22. September begab sich die 5a mit der Klassenlehrerin Frau Riegel zum Vortrag "Schlag und Schlag - das Herz" von Prof. Bolz von der Universität Karlsruhe. Durch handlungsorientierte und anschauliche Übungen erfuhren so die Kinder, warum und wie das Herz schlägt.

 

 

 

Toben, klettern und spielen in der Pause - OB Dr. Barth weiht die Spielgeräte ein

 

BAD MERGENTHEIM. Die Zeiten, in denen nur ein fast leerer, trister Pausenhof für die Schülerinnen und Schüler der Eduard-Mörike Schule zur Verfügung stand, sind vorbei. In den letzten Wochen hat sich einiges getan, so dass der Hof für die Ganztagesschüler aber auch für die Schüler der Nachbarschulen attraktiver geworden ist. „Damit sich die Kinder in der Schule wohlfühlen, wurde in die Gestaltung des Schulhofes viel investiert,“ so Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth. „In den Pausen muss es Möglichkeiten geben, um zu spielen, sich zu bewegen und auszutoben.“

Tolle und neuartige Spielgeräte laden daher jetzt zum Klettern, Balancieren, Drehen und Spaß haben ein. Der Gleichgewichtssinn kann dabei ebenso geschult werden wie die Koordinationsfähigkeit. Außerdem ist es möglich auf schwierigen Wegen bis in Drei-Meter-Höhe zu klettern, so dass auch ältere Jugendliche den Reiz der Spielgeräte erleben können. Hand in Hand arbeiteten die Spielgeräte Firma Kompan, das Stadtbauamt und der städtische Bauhof zusammen, so dass die 17.500 Euro teuren Spezialgeräte angeschafft und das Projekt schnell und reibungslos realisiert werden konnte. Unter den strahlenden Augen der Schüler weihte Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth die neuen Spielgeräte ein.

Als weitere Schmuckstücke stellte die Bad Mergentheimer Firma Hertrich Bauunternehmen zwei Blumentröge der Schule zur Verfügung, die nun, schön bepflanzt ebenfalls den Pausenhof auflockern. Weitere Blumen wurden von Schülern der Eduard-Mörike Schule selbst eingepflanzt, um sich in einem ansprechenden Pausengelände wohl fühlen zu können. Auch wurde von Schülern der Ausbildungsstätte Bau in Bad Mergentheim unter der Anleitung des Ausbildungsleiters Helmut Hertrich eine neue Bank aufgestellt.

Die Schulleiterin der Eduard-Mörike-Schule, Nicole Floeder, ist sich sicher, dass die Veränderungen im Pausenhof eine Bereicherung darstellen und gerade für die Ganztagesschüler, die täglich ihre Mittagspause auf dem Pausengelände verbringen, viele Abwechslungsmöglichkeiten bieten. Gerne nutzen auch die Schüler der Grundschule Au und der Lorenz-Fries-Schule das neue Spielgerät. Die Schulleiterin der Lorenz-Fries-Schule Karin Endres und der Schulleiter der Grundschule Au Wolfgang Reinhard freuen sich, dass besonders die Kletterlandschaft großen Anklang findet und den Bewegungsdrang der Kinder unterstützt.

 

 

Eduard-Mörike-Schule Werkrealschule Bad Mergentheim