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Schulsozialarbeit an der Eduard-Mörike-Schule Schulsozialarbeit ist die Tätigkeit von sozialpädagogischen Fachkräften der Jugendhilfe an Schulen. Das Angebot richtet sich an Schüler, Eltern und Lehrer. Die Schulsozialarbeiterin an der EMS verfügt über eigene Räumlichkeiten und ist von Montag bis Freitag an der Schule präsent. Angebote der Schulsozialarbeit: - Einzelhilfe und Beratung für Schüler in allen Problemsituationen
- Beratung für Eltern bei Schulschwierigkeiten sowie in Erziehungs- und Lebensfragen
- Beratung von Lehrern bei pädagogischen Fragen sowie bei Konflikten zwischen Lehrern und Schülern
- Beratung bei Übergang von der Schule in den Beruf
- Soziales Kompetenztraining in Klassenstufe 5 und 7 jeweils 1 Stunde/Woche mit dem Ziel,
-Selbständigkeit -Sozialer Kompetenztrainig -Eigenverantwortung -Konfliktfähigkeit innerhalb der Klassengemeinschaft zu fördern. - Sozialpädagogischer Gruppenarbeit
- Betreuung der Ganztagesschüler in der Mittagspause
- Mitarbeit in der Ganztagesschule
- Hausaufgabenbetreuung
- Ausbildung und Betreuung der Streitschlichter
- Suchtprävention in Form von Projekttagen
- Professionelle Intervention bei Mobbing an der Schule
- Ab dem Schuljahr 2010/11 betreut Frau Karakoc täglich in der Mittagspause das Schülercafé im Aufenthaltsraum
Sevim Karakoc, Dipl. Soz. Päd.(FH) Schulsozialarbeiterin Tel. 07931/57 40 26 E-Mail: sevim-karakoc@bma-mgh.de |
Suchtprävention / Schüler beraten Schüler
Schüler der achten Klassen der Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim nahmen an Projekttagen zur Suchtvorbeugung in Külsheim teil.
Im Rahmen der "Konfliktkultur" lernten die Schüler in einem dreitägigen Seminar, zusammen mit Schülern anderer Schulen, die Ursachen von Suchtmittelkonsum und Suchtentwicklung kennen und lernten eigene Erfahrungen zu reflektieren. Sie erfuhren, welche Funktionen der Suchtmittelkonsum im Alltag hat und lernten Hilfsmöglichkeiten für gefährdete Gleichaltrige kennnen. Jeweils zwei Schülerrinnen und Schüler aller 8. Klassen bereiteten sich vor dem Seminar auf ihre künftigen Aufgaben vor. Sie sollen als sogenannte Multiplikatoren tätig werden, das heißt sie sollen die Informationen und Erkenntnisse, die sie im Seminar gewonnen haben, anderen Schülern iherer Schule weitervermitteln. Ihre Mitschüler finden es häufig leichter, sich Gleichaltrigen bei Problemen anzuvertrauen als Erwachsenen. So werden die Seminarteilnehmer zu Ansprechpartnern, die kompetent "erste Hilfe" bei Suchtproblemen leisten können, und falls es nötig ist, die gefährdeten Jugendlichen auf weitere hilfreiche Institutionen verweisen.
Während eines an der Schule durchgeführten Projekttages trugen die Multiplikatoren die im Seminar gelernten Inhalte in ihre jeweiligen Klassen hinein und vermittelten sie dort weiter. Suchtfördernde Verhaltensweisen wurden individuell und in Gruppen ausgearbeitet und alternative Verhaltensweisen vorgeschlagen.
Damit das Wissen und die Erfahrungen nicht im Laufe der Zeit verloren gehen, gibt es ein festes Beratungsteam,das heißt die Multiplikatoren sind weiterhin an der Schule als Anprechpartner tätig.(Karakoc)
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